Patterns of Poverty

+for english please see below+

In der letzten Zeit begeistern mich Muster sehr. Es kommt mir so vor als seien sie überall: in meinem lokalen Buchladen finde ich sie auf der Vintage Classics Austen Series, die Leanne Shapton designt hat, auf den wunderschönen Tees von Pukka, die meine Familie mir manchmal aus England mitbringt sieht man sie, sogar in der frühlingshaften Natur scheinen sich Muster zu verstecken und seit kurzem finden Muster ihren Weg auch in mein eigenes Zeichenbuch.

Muster bestehen aus einer Wiederholung von Formen. Dies bedeutet mehr oder weniger, dass etwas immer und immer wieder passiert und wieder und wieder und wieder. Irgendwie ist das ein nicht besonders sonniger Gedanke – vielmehr beängstigend und er passt so überhaupt nicht zu meinem Enthusiasmus für diese Art des Designs. Das Schöne und das Schreckliche liegen doch so oft recht eng beieinander. Ich habe in der Vergangenheit immer wieder den Ausspruch Muster der Armut gehört und musste seitdem ich mich mehr mit Mustern beschäftige viel daran denken. Mit der Charity Open Hands war ich bereits einige Male in Rumänien und habe das Elend vieler Roma und rumänischer Familien gesehen, die von der Gesellschaft marginalisiert unter unwürdigen Bedingungen leben müssen. Hier greift das Muster der Armut, wenn es keine Arbeit gibt und somit kein Essen da ist, wenn es keine Bildung gibt und somit keine Arbeit da ist, wenn es kein Essen gibt und somit keine Gesundheit da ist, wenn es keine Gesundheit gibt und somit keine Bildung da ist, wenn es kein vor und kein Zurück gibt und jeder Weg gleich ausweglos erscheint.

Es sind diese Geschichten, die ein Muster bilden und in sich aus Mustern bestehen, doch hinter jedem Muster verbirgt sich ein individueller Mensch, ein Gesicht, eine Hoffnung, ein Leben, dass mehr ist als eine bloßes Muster der Armut.
Dieses Bild habe ich dazu gemalt:

DSC_0218Pattern of Poverty I

+english version+

Lately I am really into patterns. It seems like they are everywhere I go: at my local bookstore I find them on the The Vintage Classics Austen Series designed by Leanne Shapton, on the beautiful Pukka teas I get once in a while from my English family you can see them, even in spring they seem to hide. In recent times patterns are also finding their way into my own sketchbook.

Patterns usually exist of a repition of one or more forms. This means more or less that something is happening over and over again and again and again. Somehow this is not such a sunny thought – it`s rather scary and it doesn´t fit to my enthusiasm for this type of design. The beautiful and the terrible are sometimes pretty close. In the past I heard about the Pattern of Poverty once in a while and since I pay more attention to patterns I often had to think about this phrase. With the Charity Open Hands I have been several times to Romania and I saw the misery of a lot of Romas and Romanian families, who are marginalized by society and have to live in degrading circumstances. Suddenly the Pattern of Poverty seems so real: if there is no work and therefore no food, if there is no education and therefore no work, if there is no food and therefore no health, if there is no health and therefor no education, if there is no back and forth and every way seems just the same despairing.

These stories are forming a pattern and consist themselves of patterns, but behind every pattern there hides an individual human, a face, a hope, a life, which is more than a simple pattern of poverty. The picture above I painted about his thought.

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